Windows 10 – eine Update-Erfahrung

Dieses Wochenende ist es so weit – auch mein Haupt-Rechner wird mit dem neuen Windows ausgestattet. Nachdem ich schon einige PCs erfolgreich umgestellt habe und immer wieder auf kleine Inkompatibilitäten gestoßen bin gehe ich mit gemischten Gefühlen ans Update.
Dazu kommt, dass mein Rechner schon mit Windows 7 an die Aktualitätsgrenzen gestoßen ist, was Treiber betrifft (speziell älteres Motherboard, MS-Tastatur) und auch bei verwendeter Software (Rainmeter, Flight Simulator 2004).

Die erste große Sorge nach dem Update (dass nur etwa 1 Stunde gedauert hat): EasyTune 6
Da mein Motherboard keine vernünftige Lüftersteuerung hat und meine 6-Kern CPU mit X% bei weitem nicht ausgelastet ist muss das über Software an das Motherboard gemeldet werden – das klappt nur mit EasyTune 6 richtig.
Im Internet wird man schnell fündig, dass ET nicht mit Win10 kompatibel ist – ich musste aber feststellen, dass das Ausführen der GUI.exe vom vorhandenen Verzeichnis der Win7-Installation schon reicht, um alle Funktionen und vor allem die Lüfter-Steuerung wieder in den Griff zu bekommen. Nach einem Restart funktioniert auch der Autostart wieder und die Soundtreiber-Inteferenzen, die unter Windows 7 in Form von Rauschen zu hören waren sind auch verschwunden -> besser als zuvor!

Microsoft Multimedia Tastatur:
Das Einstellungs-Programm bedurfte zwar einem Benutzer-Zugriff für die Installations-Optionen, lief dann aber perfekt durch und hat alle Einstellungen der programmierbaren Tasten übernommen.

Calculator öffnen mit Shortcut geht nicht mehr. Windows schreibt nur, ich brauche eine neue App zum Öffnen von Calculator – nach einem Restart funktioniert auch diese Taste mit dem neuen Windows-eigenen Taschenrechner.

Sympathischerweise funktioniert Rainmeter sofort wieder perfekt nach dem Update und alles ist an seinem alten Platz ohne Darstellungsfehler (das Update auf die letzte Version hat sich hier offenbar ausgezahlt).

Seltsam, dass das Firmen-Eigene One-Drive hier etwas ins Straucheln kommt – die Synchronisierung funktioniert nämlich nicht mehr. Erst nach einem Neustart weiß der Cloud-Dienst wieder, wo er die Dateien gespeichert hat, muss aber nichts nachsynchronisieren, also letztendlich auch problemlos.

Wichtig ist mir auch das DirectOutput des X52 Flight Systems, dass offenbar auch einwandfrei funktioniert bei der Installation wie im älteren Blog-Eintrag beschrieben.

Ein kurzer Test der VB6-Entwicklungsumgebung zeigt, dass grundsätzlich alles funktioniert. Ist zwar unter Windows 7 schon speziell zu installieren, nach wie vor aber die einzige IDE, die seit Windows 98 auf allen Windows-BS ohne Probleme läuft – zumindest bei meinen kleinen Hilfs-Programmen gabs noch keine Probleme.

Treiber wurden alle problemlos erkannt/übernommen, lediglich meine FS-Tools-Symbolleiste existiert nicht mehr, ist aber mit wenigen Klicks wieder hinzugefügt. Die Programm/Dateizuordnungen müssen natürlich auch wieder aktiviert werden (.cfg-Dateien mit Editor öffnen etc.).

Alles in allem hat das Update aber einwandfrei geklappt, zumindest was so auf den ersten Blick erkennbar ist. Mal schauen, ob im Arbeitsbetrieb da noch was ans Licht kommt.

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