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Outlook 2016 Betreffzeile ändern

Damit man im Outlook 2016 wie in den Vorversionen die Betreffzeile von eingegangenen Nachrichten ändern kann, ist es notwendig ein paar Einstellungen zu beachten:

Zum Editieren in der Vorschau-Liste muss in der Ansichts-Option das Felder bearbeiten aktiviert werden

Zum Bearbeiten bei geöffnetem Mail muss der Email-Kopf-Bereich mit dem Pfeil rechts erweitert werden, sonst ist das Bearbeiten nicht möglich. Diese Einstellung merkt sich Outlook für zukünftig geöffnete Mails.

Quelle:

Outlook 2016 Betreffzeile ändern

Desaster Recovery

Nach 3 Tagen erfolgreich…

Das ist passiert:
HP-Rechner von 2005 mit Win10 64bit war nach einem versehentlichen Standby plötzlich nicht mehr zu starten. Windows 10 versuchte Reparatur, zeigte aber maximal einen schwarzen Startbildschirm mit Maus-Zeiger / Cursor bzw. nach einigen Versuche einen blauen Bildschirm mit Mauszeiger, aber ohne Interaktionsmöglichkeiten. Auch Tips im Web mit blind das Passwort eintippen etc. haben nicht gebracht.

In weiterer folge bootete das System plötzlich überhaupt nicht mehr, was mich zunächst stutzig machte und ich mir mittels Diskpart die Festplatte genauer vornahm. Dabei viel auf, dass die Partition 2 nur mehr im RAW-Format vorlag, obwohl diese wie die Boot-Partition (100MB Win-Standard) natürlich in NTFS formatiert war.
Das Problem jetzt: Die Partition reparieren, ohne die Daten zu gefährden (gab natürlich kein Backup).

Hier hat nur geholfen über eine (ältere) Acronis-Version vom Stick zu booten – Linux konnte den offenbar defekten MBR der Systemplatte ohne Probleme lesen und somit konnte ich die Daten zunächst in Sicherheit bringen.

Nachdem die Sicherung fertig war begann ich dann mit dem eigentlichen Wiederherstellen des Systems. Das Reparieren mittels bcdedit /fixboot /fixmbr funktionierte nicht und auch /scanos lieferte kein Ergebnis – irgendwie logisch, da die Partition im RAW-Format ja nicht von Windows erkannt wird (da könnte MS noch von Linux lernen…).
Folgende Lösungsvarianten mit der Windows Wiederherstellungskonsole (über Win10-USB-Stick) kamen nach Web-Recherche in Frage:
convert
checkdsk

Nachdem Checkdisk lt. Berichten manchmal mehr Schaden anrichtet als es hilft, probierte ich zunächst die convert-Variante.
Hier stellt sich heraus dass mit convert „C: /FS:NTFS /X“ Windows plötzlich doch erkennt, dass die Partition bereits im NTFS-Format vorliegt – also kein Fortschritt… (im Hinterkopf hatte ich hier umwandeln in FAT und dann zurück in NTFS, war aber ein Worst-Case Szenario)

Nachdem die Daten gesichert waren, wagte ich mich somit an Checkdisk (chkdsk C: /f /r) und ließ es mal 1,5 Stunden laufen.
Nach dem Lauf direkt über diskpart die Datenstruktur überprüft und siehe da, plötzlich ist Laufwerk C wieder NTFS, obwohl Checkdisk keine Fehler gefunden/angezeigt hatte. Damit war der Weg für einen erfolgreichen Windows-Bootvorgang allerdings wieder geebnet. Sicherheitshalber hab ich die Boote-Partition (versteckte 100MB-Partition) noch mittels Diskpart als Active markiert -> Neustart

BOOTMGR fehlt

Ok, so ganz einfach ist es nicht, der Bootmanager ließ sich mit bcdedit dann allerdings wiederherstellen, nachdem das Partitions-Format wieder richtig erkannt wurde. Hier würde auch helfen von einem Windows-Bootmedium zu starten, dann sollte die automatische Reparatur auch den Bootloader korrekt wiederherstellen können…

Vielleicht hilft dieser Kurzbericht bei ähnlichen Fällen und wenns wieder mal passiert zum Nachlesen der Hintergründe 😉

Saitek X52 FS2004 Configuration

Ist zwar nicht mehr aktuell, aber als Konfigurationshilfe ev. mal nützlich:

x52_config9

In Windows 10 sollte das auch noch alles funktionieren, allerdings hab ich mit den neuesten Saitek-Treiber noch ein paar Probleme mit der Konfig und auch das MFD will noch nicht so recht.

Windows 10 – eine Update-Erfahrung

Dieses Wochenende ist es so weit – auch mein Haupt-Rechner wird mit dem neuen Windows ausgestattet. Nachdem ich schon einige PCs erfolgreich umgestellt habe und immer wieder auf kleine Inkompatibilitäten gestoßen bin gehe ich mit gemischten Gefühlen ans Update.
Dazu kommt, dass mein Rechner schon mit Windows 7 an die Aktualitätsgrenzen gestoßen ist, was Treiber betrifft (speziell älteres Motherboard, MS-Tastatur) und auch bei verwendeter Software (Rainmeter, Flight Simulator 2004).

Die erste große Sorge nach dem Update (dass nur etwa 1 Stunde gedauert hat): EasyTune 6
Da mein Motherboard keine vernünftige Lüftersteuerung hat und meine 6-Kern CPU mit X% bei weitem nicht ausgelastet ist muss das über Software an das Motherboard gemeldet werden – das klappt nur mit EasyTune 6 richtig.
Im Internet wird man schnell fündig, dass ET nicht mit Win10 kompatibel ist – ich musste aber feststellen, dass das Ausführen der GUI.exe vom vorhandenen Verzeichnis der Win7-Installation schon reicht, um alle Funktionen und vor allem die Lüfter-Steuerung wieder in den Griff zu bekommen. Nach einem Restart funktioniert auch der Autostart wieder und die Soundtreiber-Inteferenzen, die unter Windows 7 in Form von Rauschen zu hören waren sind auch verschwunden -> besser als zuvor!

Microsoft Multimedia Tastatur:
Das Einstellungs-Programm bedurfte zwar einem Benutzer-Zugriff für die Installations-Optionen, lief dann aber perfekt durch und hat alle Einstellungen der programmierbaren Tasten übernommen.

Calculator öffnen mit Shortcut geht nicht mehr. Windows schreibt nur, ich brauche eine neue App zum Öffnen von Calculator – nach einem Restart funktioniert auch diese Taste mit dem neuen Windows-eigenen Taschenrechner.

Sympathischerweise funktioniert Rainmeter sofort wieder perfekt nach dem Update und alles ist an seinem alten Platz ohne Darstellungsfehler (das Update auf die letzte Version hat sich hier offenbar ausgezahlt).

Seltsam, dass das Firmen-Eigene One-Drive hier etwas ins Straucheln kommt – die Synchronisierung funktioniert nämlich nicht mehr. Erst nach einem Neustart weiß der Cloud-Dienst wieder, wo er die Dateien gespeichert hat, muss aber nichts nachsynchronisieren, also letztendlich auch problemlos.

Wichtig ist mir auch das DirectOutput des X52 Flight Systems, dass offenbar auch einwandfrei funktioniert bei der Installation wie im älteren Blog-Eintrag beschrieben.

Ein kurzer Test der VB6-Entwicklungsumgebung zeigt, dass grundsätzlich alles funktioniert. Ist zwar unter Windows 7 schon speziell zu installieren, nach wie vor aber die einzige IDE, die seit Windows 98 auf allen Windows-BS ohne Probleme läuft – zumindest bei meinen kleinen Hilfs-Programmen gabs noch keine Probleme.

Treiber wurden alle problemlos erkannt/übernommen, lediglich meine FS-Tools-Symbolleiste existiert nicht mehr, ist aber mit wenigen Klicks wieder hinzugefügt. Die Programm/Dateizuordnungen müssen natürlich auch wieder aktiviert werden (.cfg-Dateien mit Editor öffnen etc.).

Alles in allem hat das Update aber einwandfrei geklappt, zumindest was so auf den ersten Blick erkennbar ist. Mal schauen, ob im Arbeitsbetrieb da noch was ans Licht kommt.

Rainmeter Spotify Player

Ich bin schon lange ein Fan von Rainmeter – einerseits zur System-Überwachung, für Wetter-Daten und auch für die Musik-Wiedergabe ohne extra-Player (im Vordergrund).

Mittlerweile höre ich alles über Spotify und leider ist auch in der aktuellsten Version noch keine vollständige Unterstüztung für die Spotify-Kommunikation.
Aber mit der NowPlaying.dll lässt sich dann doch ausreichend was bewerkstelligen.

Da ich die Illustro-Sidebar schon lange verwende und die Hintergrund-Leiste als maximalen Platzverbrauch für „Hintergrund-Apps“ ansehen musste ich mir hier selber einen kleinern Player basteln. Das Ergebnis seht ihr hier:

Aktiver Player:

rainmeter_Spotify_player

  • Features:
  • Spektrum-Visualisierung
  • Progress-Bar
  • Spotify-Cover
  • Titel/Artist/Album-Information
  • Bedienbare Wiedergabe-Tasten
  • Aktive Teile deaktivierbar

Zwecks ressourcenschonung lässt sich der Player deaktivieren:

rainmeter_Spotify_player_off

Das Measuring von Rainmeter fordert doch einiges an Prozessorleistung (aktualisiert immerhin alle 100 Milisekunden, daher kann man den Player deaktivieren, so dass keine Aktualisierung mehr erfolgt, bis er wieder aktiviert wird. Von dem bisherigen Theme hab ich die Anzeige immerhin von ca. 7% CPU-Auslastung auf <1% optimieren können. In erster Linie durch ersetzten des Image-Meters durch einen Line-Meter – jetzt braucht Spotify und Sound-Treiber mehr Leistung als das kleine Plugin.

Den Player gibt es im Moment noch nicht als Download, dazu muss ich noch die restlichen übernommenen Inhalte durch eigene ersetzen und zudem soll noch eine Lautstärken-Regelung dazukommen.

Wer nicht warten will kann sich das verwendete Basis-Plugin auf deviantart.com ja mal genauer anschauen.

Tipps zum Fine-Tuning des AudioLevel-Measures sind gerne willkommen – da lässt sich sicher noch was rausholen aus den aktuell 35 Kanälen.

Outlook Emails löschen nicht mehr möglich

ein Problem, das häufiger vorkommt, als man glauben möchte – im Outlook lassen sich plötzlich keine Emails mehr mit der Entfernen-Taste oder dem Löschen-Symbol in der Übersicht löschen.
Nur wenn man die E-Mail öffnet, kann man über das Löschen-Symbol die Emails in den Papierkorb befördern.

Was steckt hier dahinter? Offenbar die IMAP-Synchronsiation.
Ein defekter Stamm-Ordner in den Outlook-Optionen des Postfachs, der leicht zu überprüfen bzw. zu Reparieren ist. Dazu muss in den Outlook-Optionen der Stammordner auf den Namen Inbox lauten (ev. auch INBOX). Daraufhin erkennt Outlook die IMAP-Synchronisation wieder korrekt an und lässt Mails auch wieder direkt löschen bzw. werden auch alle IMAP-Ordner wieder vollständig und korrekt synchronisiert.

Bootable Device erstellen

Offenbar ist das Grundprinzip ganz einfach und mit Windows-Boardmitteln zu bewerkstelligen:

1. Das Boot-Medium muss eine aktive Primary Partition haben.
Das geht am einfachsten mit diskpart über die CMD bzw. lässt es sich damit auch überprüfen, ob das Volume bereits richtig formattiert ist (bei UAC mit entsp. Rechten!)

Kern-Punkt für das Booten ist der Boot-Code, den man nicht so einfach kopieren kann. Dafür ist der bootsect.exe benötigt, die auf der Windows-Installations-DVD zu finden ist.
Mit dieser kann man mit dem Befehl

bootsect /nt60 X:

auf das entsprechende Laufwerk einen Bootsektor erstellen und den benötigen Boot-Code schreiben lassen.

Danach kann man mittels xcopy die Datein von einem vorhandenen/entpackten Image direkt auf das Medium kopieren mit

xcopy Quelle:\*.* /S /H /F Ziel:\“

Und schon hat man ein bootfähiges Medium, vorausgesetzt die kopierten Dateien beinhalten einen funktionierenden Bootloader.

USB Hub Stromverbrauch überschritten

Problem:
Beim anschließen eines USB-Hubs (13fach, aktiv) kommt die Meldung von Windows, dass der USB-Hub Stromverbrauch überschritten ist.

Bei Google wird man schnell fündig, vorausgesetzt man setzt Citrix ein:
http://wp.me/p4CvV5-2Y

Tatsächlich verschwindet der Fehler auch bei unserem System sofort, wenn man den Citrix Receiver (Version 4.2) deinstalliert.
Da unser System aber grundlegend auf Citrix aufbaut, ist das nur eine temporäre Lösung. Interessant ist auch, dass auf älterer Hardware mit der selben Citrix-Version (4.2.0.10) das Problem nicht auftritt.

Der Fehler findet sich auch in den Citrix-Doks:
http://docs.citrix.com/de-de/receiver/windows/4-3/receiver-for-windows-4-x-fixed-issues.html

Offenbar ist der Fehler erst ab Citrix Receiver Version 4.3.100 behoben.

HP LJ 1010 nach Windows 10 Update

Das automatische Update auf Windows 10 schafft ja vieles, aber bei alten Druckertreibern, bei denen schon unter Windows 7 getrickst wurde, hat es dann doch keine Chance.

Im aktuellen Fall ist das der HP LJ1010 Drucker.
Dank HP Universal Print-Driver lässt sich der Drucker aber wieder fit für Windows 10 machen.
Detailliert beschrieben gibt es das ganze hier: http://hplaserjet1010onwindows10.blogspot.co.uk

In der Zusammenfassung:
Von der HP-Website den den USB-Treiber DOT4 laden und installieren und danach den UPD-Treiber für PCL-5. Das Setup durchklicken bzw. manuelle Einstellungen wählen und als Port den zuvor installierten DOT4_001 Port angeben. Installation abschließen und die Testseite sollte gedruckt werden.
Wichtig: den PCL5-Treiber in der richtigen Betriebssystem-Architektur installieren (32/64bit).